Die gute Nachricht: Die großen Tech-Konzerne haben an deine Daten gedacht. Die schlechte: jeder nur an seine eigenen.
Kurzvergleich
| Apple | mementomori.digital | ||
|---|---|---|---|
| Was übergeben wird | Daten des Google-Kontos und deine Nachricht | Fotos, Notizen, Dateien, iCloud-Backups | Beliebiger Text: Anleitungen, Zugänge, Worte |
| Empfänger | Bis zu 10 | Mehrere Kontakte | Bis zu 5, jeder mit eigener Nachricht |
| Wann es greift | Nach gewählter Inaktivität | Mit Zugriffsschlüssel und Sterbeurkunde | Nach 30 Tagen ohne Kontakt, Nachfragen und manueller Bestätigung |
| Passwörter | Nein | Schlüsselbund: nein | Ja, wenn du sie aufschreibst |
| Preis | Kostenlos | Kostenlos | $2 im Monat |
Google: gut für Gmail und Fotos
Der Kontoinaktivität-Manager greift nach längerer Nichtnutzung. Er deckt nur Google ab, und „inaktiv“ heißt nicht immer verstorben.
Apple: gut für iCloud
Der Nachlasskontakt gibt 3 Jahre Zugriff auf Fotos, Dateien und Backups – mit Zugriffsschlüssel und Sterbeurkunde. Passwörter und Käufe nicht.
Was keiner von beiden abdeckt
- Krypto-Wallets, Börsen, Banken und andere Dienste.
- Anleitungen: was zu tun ist, wen man anruft, wo Dokumente liegen.
- Persönliche Worte für jeden Menschen.
- Die Prüfung, ob jemand wirklich gestorben oder nur unerreichbar ist.
So funktioniert mementomori.digital
Du schreibst Nachrichten an bis zu 5 Menschen, verschlüsselt im Browser (AES-256-GCM). Solange die Monatszahlung läuft, gehen wir davon aus, dass es dir gut geht. Stoppt sie, schreiben wir dir an Tag 3, 7 und 25, fragen deine Vertrauensperson und übergeben erst nach manueller Prüfung. Unser Rat: Nutze alle drei.